Mühlenverein Hiesfeld
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08.01.2014

13.12.2013
Mühle 41Gistel - Belgien (Westflandern)
Diese Mühle ähnelt der niederländischen Wippmühle, jedoch ist der Ausdruck 'Wippmühle' in Belgien nicht üblich. Man nennt dort diese Art von Mühlen 'torenkofenmolens'. Das sind Bockwindmühlen, die nicht auf den üblichen vier Sockeln stehen, sondern auf einem ummauerten rund 'Kofen' ruhen. Nun ist die Mühle Bestandteil unserer online-Galerie.
die ZeitungTitelseite Mühlen und Mehr
Ab sofort ist die neue Ausgabe unserer Mitgliederzeitung in Verteilung und damit auch online als PDF-Datei (zum Download). Wieder sind es 12 Seiten mit den Ereignissen des Jahres. Es ist, dank der Sparkasse Dinslaken-Hünxe-Voerde, die fast einzige Mitgliederzeitung, die werbefrei ist. Lob, Tadel, Kritik und Anregungen an die Redaktion: duscha@t-online.de

2014   Kurt Altena PressegesprächBald wird weißes Gold gemahlen
 16.01.2014  NRZ
 

Dinslaken. „ Hiesfelder Mühlenverein zieht positive Jahresbilanz und wagt einen Blick auf 2014

Manchmal sind wir selbst darüber erstaunt, was wir alles schaffen“, sagt Kurt Altena, Vorsitzender des Hiesfelder Mühlenvereins. Und da wäre es doch gelacht, wenn das für 2014 ins Auge gefasste Ziel nicht erreicht würde: Der Mühlenverein plant als nächstes Projekt den Nachbau einer Kaolin-Mühle. 

Mit dieser Technik wurde in China seit etwa 620 n. Chr. Kaolin gemahlen, um es zum kostbaren Porzellan, auch weißes Gold genannt weiter zu verarbeiten. „Wir benötigen noch ein paar Bilder einer solchen Mühle und dann könnte es losgehen“, stellt Altena in Aussicht. Einweihung im Februar. Dabei hätte der umtriebige Verein mit Blick auf das zurückliegende Jahr allen Grund, sich erst einmal zurückzulehnen. Zumal das letzte Projekt offiziell noch nicht einmal eingeweiht wurde: Anfang Februar wird Bürgermeister Michael Heidinger die Kugelmühle feierlich in Betrieb nehmen, die im November im Mühlenmuseum installiert wurde. Die Mühle, übrigens das 61. Modell in Hiesfeld, zeigt das Verfahren, nachdem in Süddeutschland aus Marmor Kugeln gemahlen wurden und traditionell heute noch werden. Auch das Hiesfelder Modell ist voll funktionsfähig, wird nur nicht richtig betrieben, da der entstehende Staub die Pumpe im Wasserkreislauf sofort zusetzen würde. Aber auch so zieht die neue Mühle derzeit die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich. 250 000 Besucher Apropos: Über Zuspruch kann sich das Mühlenmuseum wahrlich nicht beschweren. Im vergangenen Jahr hat sich die Zahl von Schulklassen auf ein für den Verein zu bewältigendes Maß von 60 eingependelt (2011 brachten 80 Klassen den Verein an die Grenze des Leistbaren). Mit einer Schulklasse aus Schmachtendorf konnten die Mühlenfreunde den 250 000. Besucher begrüßen, als Dankeschön gab es einen Scheck über 250 Euro für die Klassenkasse. Auf die festen Termine 2013 blickt der Verein mit gemischten Gefühlen zurück. Als vollen Erfolg wertet man den Mühlentag am Pfingstmontag, bei dem rund 1000 Besucher über den frisch aufgearbeiteten Boden des Museums liefen. Der Denkmaltag war in diesem Jahr vergleichsweise schlecht besucht, da mit dem Burgjubiläum und einem Radrennen zwei interessante Konkurrenzveranstaltungen lockten. „Das hätte man terminlich besser abstimmen können“, meint Altena. Dafür zeigt sich der Verein mit dem Zuspruch bei Advent am See durchaus zufrieden, obwohl es vorher Diskussionen über die Ausrichtung der Veranstaltung gegeben hatte. Unter dem Strich zieht Altena das nachvollziehbare Fazit: „2013 war aus Sicht des Vorstandes eines der erfolgreichsten Jahre des Mühlenvereins.“ Abwarten, schließlich hat 2014 ja gerade erst begonnen...

Ralf Kubbernuß
(Photo: Renate Duscha)
 


2014  

der Kugelmüller Der Mühlenverein nahm am Samstag (1.2.2014) das neueste Ausstellungsstück im Museum am Rotbach in Betrieb. ( NRZ )

Aufgebaut ist das neueste Ausstellungsstück im Hiesfelder Mühlenmuseum bereits seit einigen Wochen. Seit Samstag ist das 1:1 Modell der Neidlinger Kugelmühle nun aber komplett. Auf Knopfdruck strömt das Wasser über die Schaufelräder, die den Mahlstein antreiben. Zwar werden hier, in der ersten Etage des Hiesfelder Mühlenmuseums, nicht wirklich Kugeln geschliffen, doch der Schaubetrieb der ungewöhnlichen Mühle zeigt wirklichkeitsnah, wie das alte Handwerk einst funktionierte. Zur Einweihung hatte der Mühlenverein um den Vorsitzenden Kurt Altena eine Reihe von Gästen aus Politik und Vereinen eingeladen. 
„Wenn der Kurt ruft, dann kommen sie alle. Davon träumen so manche Museumsvorstände“, stellte Bürgermeister Michael Heidinger angesichts der zahlreichen Besucher fest. Neben den Vorsitzenden der umliegenden Vereine bestaunten unter anderem Landrat Ansgar Müller, MdB Dirk Vöpel, MdL Stefan Zimkeit, Bürgermeisterkandidat Heinz Wansing, Landratskandidatin Christiane Seltmann und die Vertreter der Fraktionen den Neuzugang, der als 61. Exponat in das Museum eingezogen ist. Auf die seltene Kugelmühle ist der Mühlenverein stolz. Sie stammt aus dem baden-württembergischen Neidlingen, wo Agraringenieur und Mühlenliebhaber Stefan Metzler sie den historischen Vorbildern nachempfand. Ende November wurde das neue Exponat mit seiner Unterstützung in Dinslaken installiert. Kurt Altena und sein Stellvertreter Heinz Siemenowski erklärten den Gästen die Geschichte dieses Handwerks: Ursprünglich dienten die Mühlen, die Rohlinge aus Jura-Marmor zu runden Kugeln schleifen, zur Herstellung von Kanonenkugeln. Später waren es vor allem Dekorationskugeln und Murmeln, die mit Hilfe dieser Technik hergestellt wurden. Als „Glückskugeln“ waren die geschliffenen Steine mit ihren vielen Farben, Mustern und eingeschlossenen Fossilien beliebt. Rund 24 Stunden dauert es, erläuterte Heinz Siemenowski, bis aus einem kantigen Rohling eine runde Kugel wird. Die wird dann anschließend noch auf Hochglanz poliert. Wie schön eine Glückskugel nach dieser Prozedur glänzt, können die Besucher anhand einiger Anschauungsstücke sehen. Dass diese besondere Mühle nun ein weiterer Anziehungspunkt des kleinen Museums am Rotbach wird, ist dem emsigen Einsatz des Mühlenvereins mit seinen ehrenamtlichen Mitgliedern zu verdanken. Angesichts des Engagements der Truppe um Kurt Altena zeigte sich Bürgermeister Heidinger zuversichtlich, dass auch der nächste Punkt auf dem Wunschzettel des Vereins bald abgehakt werden kann: Eine chinesische Kaolinmühle soll die Sammlung um ein weiteres ungewöhnliches Modell ergänzen.
rme
(Photo: Renate Duscha)

Eröffnungsfeier mit dem Bürgermeister
Heidinger schneidet das BandAm Samstag, 1. Februar 2014 begrüßte der Vorsitzende des Mühlenvereins zahlreiche Gäste aus den Dinslakener Vereinen und der Politik. Der Anlaß war die feierliche Eröffnung der neuen Kugelmühle mit einer Laudatio durch den Bürgermeister. "Das Mühlenmuseum ist Dinslakens touristische Hauptattraktion", sagte er und fand nicht nur hier großen Beifall. Und hier sind umfangreiche Informationen:

am 22.01.2014
OssenbergBild Ossenberg
Im Navigations-Menu bieten wir die Rubrik "Nachbarschaft" an. In loser Folge besuchen wir Mühlen am Niederrhein und... Renate Duscha macht Photos. Jetzt haben wir in dem Archiv der Sommerbilder ein wenig geblättert und ein paar schöne Aufnahmen der "Ossenberger Mühle" gefunden. Der weiße Bau der Holländermühle ist baulich ein Verwandter der Hiesfelder Windmühle. Der vormalige Bau, an gleicher Stelle, geht zurück in das Jahr 1470. Nach dem Namen der Eigentümer wird sie auch Büntener Mühle genannt.

18.02.2014
PfahlmühlePfahlwindmühle
Diese Mühle ist nicht neu, wie die seit kurzem präsentierte Kugelmühle. Aber sie ist neu in der online-Galerie (Nr. 42). Diese alte Pfahlmühle, die dem Typ einer Bockwindmühle entspricht, steht in Bessarabien am schwarzen Meer. Sie dient als Getreidemühle. Derselbe Typ wurde aber auch dazu verwandt, das Salzwasser in die Salzpfannen zu heben.
Anreise Panel VorschaubildWebseiten müssen gepflegt... und manchmal auch weiter entwickelt werden. Der Menupunkt "Wo wir sind" wurde komplett überarbeitet. Für Besucher aus der Ferne gibt es drei Optionen, mit Text, Karten und Bildern.

08.03.2014
Wenn in der Mühle gefeiert wird...
Brot im Backofen
.... dann gibt es selbst gebackenes Brot aus dem Backofen im Mühlenhof. Jetzt im März wird wieder gefegt und geputzt und auch die Webseiten werden frisch gestaltet und ergänzt. Die Seite Backhaus im Portal Wassermühle bietet jetzt ein "Flipping Book". Es ist wie ein richtiges Photobuch (mit Blättern und Zoomfunktion, sogar zum Drucken). Die dazu notwendige Software ist eine Demoversion. Bei positiver Rückmeldung könnte sie auf den Einkaufszettel kommen... Dieses Bilderbuch ist auch eine kleine Hommage an die ehrenamtliche Arbeit der "Mühlenfrauen" und "Hof-Bäcker" (Photo: Renate Duscha)

Modell 43 14.03.2014
Diesmal ein besonderes Modell
Es geht um die "Schlächtigheit": Die Technik der Wassermühle beruht darauf, dass das fliessende Wasser das schwere Wasserrad (Holz / Metall) in Bewegung setzt. Die Wasserkraft wirkt sich aber entsprechend ihrem Gefälle verschieden stark aus und dem muss sich die Bauart der Mühle anpassen. Bei einer Arbeitshöhe des Wassers von mehr als 4 Metern fällt das Wasser von oben auf das Mühlrad und treibt es an. Hier spricht man vom oberschlächtigen Antrieb...
Diese Miniatur zeigt kein spezielles Modell, sondern die technischen Unterschiede bei Wassermühlen - - - hier zur neuen Seite

making of 25.03.2014
Freistellung für das virtuelle Museum

Nr 49Das reale Museum ist mit seinen Exponaten in den Kontext der Hilfsmittel und Produkte gestellt, d.h. die Mühlenmodelle sind eingerahmt von Mühlsteinen, Geräten der Landwirtschaft und sonstigen Stücken aus der Lieferkette vom Korn zum Brot.  Für das virtuelle Museum auf diesen Webseiten ist die Darstellung losgelöst von der Umgebung. Jedes Modell hat eine eigene Seite und ist visuell freigestellt von der Umgebung. Das animierte Bild in diesem Abschnitt zeigt eine Segelmühle auf Kreta, wie sie Pixel für Pixel "freigestellt" wird. Dieser Blick in die Arbeit des Webdesigns ist zu sehen auf der Seite making of. Ist die Mühle schon in der Galerie? Nein, die Hintergrundrecherchen laufen noch


Poster 2014Die beiden Hiesfelder Mühlen sind am Mühlentag von 10 bis 18 Uhr für Sie geöffnet, natürlich auch das Mühlenmuseum mit der neuen Attraktion, der Kugelmühle. Kaffee und Kuchen gibt es im Mühlenhof an der Wassermühle.

Die Deutsche Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung (DGM) e.V.hat eine Pressemitteilung erstellt: hier zur PDF-Datei


Paltrockmühle Stormvogel 17.05.2014
"Der Stormvogel" ist die neue online-Modell-Mühle in unserer Galerie.
Das Mühlenhaus ist auf einem Drehkranz über dem runden Fundament gelagert. Der Name Paltrock stammt von den nach Holland eingewanderten Pfälzern ( Pfalz = holl. palt), die einen tief herunter hängenden Mantel trugen.

Sie wurde vorwiegend als Sägemühle genutzt und stand meistens an Wasserläufen, weil das Holz von Flößern über Wasser heran transportiert wurde. A: zur Galerie   B: zur Mühle


Michael Heidinger mit GitarreMichael, Mitglied im Mühlenverein, im "privaten Gespräch" mit Caro Dai vom NiederrheinAnzeiger
hier zur Interview-Seite

Hochwasser an der MühleH O C H W A S S E R
Überschwemmungen bis zur Hünxer Straße produzierte die Natur durch den Rotbach immer wieder. Heftige Regenfälle ließen Schwarz- und Rotbach über die Ufer treten. Manchmal waren es aber auch die Wassermüller, die für einen stärkeren Antrieb des Mühlrades "das Wasser laufen ließen". Erst mit der Errichtung des Stausees und der Pumpe ist die Gefahr gebannt. Fast, denn bei dem zuständigen Amt im Kreis Wesel ist der Rotbach noch nicht von der Gefährdung durch Überschwemmung gestrichen worden.
     Da der Bach einer der wichtigsten Faktoren der Wassermühle war und ist, hat er natürlich auch seine eigene Webseite. Das Thema Hochwasser wird ab jetzt mit einer Zusatzseite beschrieben. Es folgen demnächst noch weitere Informationen aus Zeitungsartikeln der letzten 30 Jahre (oldNews)


09.06.2014

Bilder-Collage Mühlentag 2014
M Ü H L E N T A G   2 0 1 4

Wenn nicht gerade 20 Tropfen Wasser oder ein kurzer Gewitterschauer den Tag störten, dann war es der heisseste Pfingstmontag seit der Wetteraufschreibung. Mehrere Hundert Besucher begrüßten die Vorstandsmitglieder, die schon seit Jahren auf Pfingsturlaub verzichten, um den Besuchern die Mühlen zu zeigen. Fahrräder aus Gelsenkirchen, Autokennzeichen aus Dortmund und Kleve zeigen den Radius der interessierten, die diesmal fast mehr nach kaltem Wasser, als nach warmen Kaffee fragten.

Photos: Renate Duscha


11.06.2014  NRZ  

Flügel mussten diesmal ruhen
Erfolg: 800 Besucher beim Mühlentag

Kurt Terlaak und Friedhelm KolpDinslaken. Kurt Altena, Vorsitzender des Mühlenvereins Hiesfeld, sprach von einem "Bombenerfolg". Rund 800 Interessierte, Jung und Alt, besuchten Pfingstmontag beim traditionellen Mühlentag in Hiesfeld wieder Windmühle, Wassermühle und Mühlenmuseum. Auch im 21. Jahr seiner Beteiligung bot der Mühlenverein fachkundig Führungen an, Vorstandsmitglieder standen für Fragen zur Verfügung, die Mühlenfrauen hatten Kuchen gebacken, der am Nachmittag schnell verzehrt war und servierten Kaffee und kühle Getränke.
     Dass die Windmühlenflügel nicht bespannt und in Betrieb genommen wurden, lag an der Gewitterwarnung, die Kurt Altena beim Wetteramt noch am Morgen abgerufen hatte. "Das wäre zu gefährlich geworden", erntete er überall Verständnis. Dafür erfreuten sich die Besucher, darunter auch viele Radfahrer, an allem Ausgestellten, darunter die 62 Modelle im Mühlenmuseum, allen voran als Blickfang die neue Kugelmühle. "Für 90 Euro haben wir Marmorkugeln verkauft", freute sich Kurt Altena.

Photo: Renate Duscha - Kurt Terlaak und Friedhelm Kolp machten "Dienst" an der Windmühle 


am 12.06.2014
EFF

Evangelische Frauen Friedrichsfeld

Christel Feldkamp führte die Besuchergruppe an. Mehr Photos sehen Sie auf der Besucherseite mit einem "Flipping Book". Photos: Renate Duscha

21.06.2014
V O R S T A N D
Hermann EmmerichDanke an Hermann Emmerich und Kurt Terlaak. Beide haben ihre persönlichen Archive geöffnet. Photos und Zeitungsartikel ab 1986 bereichern ab jetzt das online-Archiv unserer Webseite. Im Portal VEREIN * VORSTAND sind alle Jahreshauptversammlungen (mit den Vorstandswahlen) dargestellt. Zwei Pfeile erleichtern die Navigation zwischen den Jahren.
Tipp
Kurt TerlaakMit diesen neuen Seiten wollen wir denjenigen Dank sagen, die in der Vergangenheit die Voraussetzungen geschaffen haben, das der Verein heute ein großes Ansehen genießt. Nicht alle ehemaligen Vorstandsmitglieder sind mit einem Bild versehen bzw. nur mit einer gewissen "Trickserei" aus alten Zeitungsphotos konstruiert. Wenn jemand mit Bildern aushelfen kann, dann bitte an duscha@t-online.de oder Anruf 02064-82180. 
     Nach Horst Schweitzer ist Kurt Altena erst der zweite Vorsitzende und zwar durchgängig seit 1982. Natürlich würden wir uns freuen, die Geschichte des Mühlenvereins mit seinen Menschen noch weiter zurück abbilden zu können, doch dafür brauchen wir weitere Hilfe. Neben den "alten Vorständen" bauen wir gleichzeitig die "oldNews" auf. Fast 800 Zeitungsartikel (Photos), Broschüren und Plakate sind derzeitig in der Aufarbeitung. Es wird also ein wenig dauern, bis die "Geschichte des Vereins" geschrieben ist.

am 29.06.2014
"Natascha ist online"

Das 45. Mühlenmodell ist online. Das Besondere an dieser Mühle ist, dass es zwei Vorbilder gibt: Die Originalmühle in der Ukraine in Korsun-Schewtschenkowski und seit 1988 ein Nachbau im internationalen Mühlenmuseum in Gifhorn.

Es wäre nach Meinung des Webmasters völlig unsensibel, wenn in diesen Tagen eine Mühle aus der Ukraine hier dargestellt wird, ohne an das Schicksal von unschuldigen Menschen zu denken, die unter den Ereignissen des Krieges leiden. Gewalt ist keine Lösung: NIEMALS! Das gilt nicht nur für die Ukraine!

Modell der Mühle Natasha

Willi DittgenBerthold Schön
Vor 10 Jahren
Die Sommerpause ist, auch für den Webmaster, vorbei. Eine neue Nachricht gibt es nicht, aber einen guten Anlaß an eine alte Zeitungsnachricht zu erinnern. Vor zehn Jahren (2004) wurde, mit der Vergabe von "Straßennamen", den beiden bedeutenden Heimatforschern Berthold Schön (re.) und Willi Dittgen ein "Denkmal" gesetzt. Ein "Weg" und eine "Steige" sind keine großen Verkehrsstraßen, aber sie passen beide zu den Schaffensfeldern der posthum Geehrten. Der Journalist und der Lehrer haben dafür gesorgt, dass die Geschichte Dinslakens (insbesondere Hiesfeld) nicht in Vergessenheit geraten ist. Auch der Mühlenverein (und diese Webseiten) profitieren von den Schriften und Büchern. Den Artikel finden Sie im Portal der Verein/oldnews/2004 oder direkt mit einem klick auf das oldnews-Logo

 

Presse / old News

im

Portal

Museum

am 03.09.2014
Bock auf Mühle.... (FLORA)

Nr 49Das reale Museum und das online-Museum nähern sich weiter an. Von den 62 ausgestellten Mühlen sind ab heute 46+1 Modelle auf der Museums-Seite zu sehen. Die Bockwindmühle "Flora" ist in zwei Variationen vorhanden, jeweils auf einer Kommode in Haus II und III. Eine fast baugleiche Mühle hat vor 800 Jahren auch in Dinslaken (am Stadtrand Walsum) gestanden.

Und es gibt noch etwas Neues: Die große Übersicht über alle Museumsmühlen hatte bisher ein Problem. Wenn man sich eine Detailseite angesehen hatte und den link 'zurück zur Galerie' benutzte, war man/frau immer wieder am Anfang der Galerie-Seite. Das war sehr ärgerlich. Nun gelingt der Rücksprung und das lästige scrollen entfällt. Nebenbei sind einige Detailseiten auch überarbeitet worden (Fehlerbeseitung eingeschlossen).

 

In jedem Jahr findet im September der europäische Denkmalstag statt. Auch die Hiesfelder Mühlen sind dann ab 10 Uhr für die interessierten Bürger geöffnet. In diesem Jahr lautet das Motto FARBE. Deshalb zeigen wir die Wassermühle aus ungewohnter Sichtposition und mit 100% mehr Farbe. Wer hat jemals gesehen, das die Balken auf der Wasserradseite tatsächlich blau gefärbt sind? Auch das Museum ist geöffnet und im Mühlenhof gibt es Kaffee und Kuchen (solang der Vorrat reicht).

am 04.09.2014
FARBE - Denkmalstag 2014 E i n l a d u n g  z u m   D e n k m a l s t a g  

           am 14. September 2014           

Presse-Einladung in Niederrhein-AnzeigerRheinischer Post  und   NRZ

 10.09.2014   NRZ

Windmühle, Wassermühle und Mühlenmuseum

in Hiesfeld öffnen am Sonntag von 10 bis 18 Uhr

Besucher an der Windmühle

DINSLAKEN. „Wir sind ein Aushängeschild des Denkmaltages, weil wir zwei Mühlen haben“, freut sich Kurt Altena, Vorsitzender des Mühlenvereins Hiesfeld, schon auf den kommenden Sonntag. Denn am Tag des offenen Denkmals haben auch die Windmühle und die Wassermühle samt Mühlenmuseum von 10 bis 18 Uhr für interessierte Besucher geöffnet. „Im Vorjahr waren es etwa 500 Besucher, wir hatten leider etwas Pech mit dem Wetter“, blickt der 84-Jährige zurück. Diesmal rechnet der Mühlenverein mit knapp doppelt so vielen, etwa wie beim jährlichen Mühlentag zu Pfingsten. Die Organisatoren hoffen natürlich auch auf Wind, „damit wir die Flügel bespannen können“. Vor einigen Jahren wurde die Turmwindmühle aus dem Jahr 1822 erst komplett renoviert. Auch das Mühlrad der Wassermühle wird sich drehen. Derzeit holt der Lippeverband den angeschwemmten Sand aus Rotbach und Rückhaltebecken heraus. „Mehr Wasser ist gut für die Mühle“, weiß Altena. Im Mühlenmuseum nebenan können die Besucher die 61 Mühlenmodelle bestaunen mit der voll funktionsfähigen Kugelmühle als Blickfang. An allen Örtlichkeiten bieten die Vorstandsmitglieder um Kurt Altena und Heinz Siemenowski während der Öffnungszeiten Führungen an, die Mühlenfrauen servieren in der Cafeteria selbstgebackenen Kuchen und Schnittchen – „wir haben eine tolle Crew“, freut sich der Vorsitzende. In der Windmühle läuft zudem der Film „Früher und heute“, der Weg vom Korn zum Brot im Wechsel der Jahrzehnte zeigt. Beide Hiesfelder Kleinode lassen durch einen Spaziergang gut verbinden. Wer den Besuch des Mühlenmuseums am 14. September verpasst, kann diesen jeden Sonntag nachholen. Von 9.30 bis 12.30 Uhr ist geöffnet. „Wir haben immer 40 bis 60 Besucher“, so Kurt Altena. Nach Anmeldung kommen in der Woche viele Schulklassen (etwa 60 im Jahr) oder Gruppen aus Vereinen der näheren und weiteren Umgebung. Eintritt werde weiterhin nicht erhoben: „Wir sind auf Spenden angewiesen.“
 

Peter Neier


 Sollten Sie Sie z.B. dieses Puzzleteil sehen, dann ist das eine der neuen Schutzmaßnahmen von Quicktime. Mit der rechten Maustaste bekommen Sie das kleine Auswahlmenu und können das Plug-In ausführen lassen. Da auf mehreren Seiten kleine Filme auf den Webseiten des Mühlenvereins (meist im Format MP4, also wenige Kilobytes für den automatischen Download) vorhanden sind, muss mindestens einmal eine Freischaltung erfolgen.


 14.09.2014


Fast 800 Besucher zählten Kurt Altena, Heinz Siemenowski, Friedhelm Kolp und  Günter Klaffs, die jeweils als 2er Teams an der Wind- bzw. Wassermühle für den Denkmalstag tätig waren. Freudigerweise gab es auch Doppelzählungen, denn viele Gäste nutzten das schöne Spätsommer-Wetter und besuchten (häufig per Fahrrad) beide Mühlen. Bedanken konnte sich Kurt Altena wieder bei den Mühlenfrauen, die mit selbst gebackenen Kuchen für ein paar Spendengelder sorgten. Siemenowski (Bild oben) wusste nach 10 Stunden Mühlendienst die Müllersarbeit von früher besonders zu schätzen. Mehr als ein Dutzend mal legte er den Weg vom Video-Raum bis zum Mühlendach hin und zurück. Der 15minütige Film, der sonst Schulklassen gezeigt wird ("Mühlen einst und heute") wurde öfters am Tag gewünscht, aber auch die Besichtigung auf den steilen Stufen der Hiesfelder Windmühle. Die häufigste Frage an der Windmühle: "Warum drehen sich denn heute nicht die Flügel, es ist doch Denkmalstag?" Aber auch am Denkmalstag, der unter dem Motto "Farbe" stand, braucht man genügend Wind. Auf andere Fragen gibt es Antworten auf der Seite FAQ (= häufig gestellte Fragen).       Photo:R. Duscha


25.09.2014 NRZ

Die alte Rouleersburg in Hiesfel

 Kurt Altena, Jahrgang 1929 und Hiesfelder Urgestein. Foto: Tenberg

Dinslaken. Tenberg über Kurt Altenas Erinnerungen an die Kindheit

Wehmütig blickt Kurt Altena, ehemaliger Bürgermeister von Dinslaken und Hiesfelder Urgestein, zum südöstlichen Horizont. „Dort“, so zeigt er mir mit ausgestrecktem Arm, „dort, wo heute unmittelbar hinter der Emscher die große Abraumhalde beginnt, erstreckte sich in meiner Kindheit noch das alte Sumpfgebiet im Hiesfelder Bruch, das die Leute früher ‘das Rouleer’ nannten.“ Kurt Altena ist Jahrgang 1929, seine Augen funkeln. „Für uns Kinder war es ein großes Abenteuer und auch immer etwas unheimlich, wenn wir im Rouleer gespielt haben!“

       Wir stehen vor den Ruinen des alten Eickhofs im Hiesfelder Bruch, einem der ältesten Höfe im Umland. Mein Blick folgt seinem Fingerzeig in die Richtung, wo am Ende der Pferdekoppeln der Emscherdamm die Landschaft durchschneidet und jenseits des Kanals die mächtige Abraumhalde Wehofen die Landschaft dominiert. "Mitten im Sumpfgebiet" Kurt Altena gräbt in seiner Erinnerung. „Mitten in diesem ehemaligen Sumpfgebiet“, so erzählt er weiter, „lag die Rouleersburg aus uralter Zeit. Heute aber ist von der Burganlage nichts mehr zu sehen, die Abraumhalde hat nach dem Zweiten Weltkrieg im Laufe der Zeit alles überdeckt.“ Er seufzt. „Heute würde die spurenlose Beseitigung einer für unsere Heimat so wichtigen historischen Anlage sicher nicht mehr erfolgen!“ Es wäre wohl ein Skandal. Die Burganlage, die Kurt Altena noch aus seinen Kindheitstagen in Hiesfeld kennt, wurde von den Bewohnern des Landstrichs damals Rouleersburg oder Rollersburg genannt. Sie befand sich inmitten des einst schwer zugänglichen Sumpfgebietes im Hiesfelder Bruch bei Barmingholten. Im Jahre 1930 führte man eine kleine archäologische Grabung in der Burganlage durch – mit einem Ergebnis, das aufhorchen ließ: Die im Zuge der Ausgrabung gefundenen Tonscherben waren aus sehr alter Zeit und ließen darauf schließen, dass die Rouleersburg schon im 9. oder 10. Jahrhundert, also in karolingischer Zeit, bestanden haben muss. Als Fliehburg diente sie dazu, die Einwohner der umliegenden Höfe zu schützen: Im mittelalterlichen Land Dinslaken drohten der Bevölkerung stets Überfälle marodierender Krieger, Banden und Söldner. Bei solchen Gefahren konnten die Bewohner der einsamen Höfe am Rouleer mit ihrem Hab und Gut in die Burganlage flüchten (daher auch der gebräuchliche Name „Fliehburg“).„Es war ein Abenteuer“. Kurt Altena erinnert sich an die anziehende Faszination, die die Burganlage für ihn und die anderen Kinder in den 1930er Jahren hatte.

       „Für uns Kinder aus Barmingholten und Hiesfeld war es immer ein besonderes Abenteuer, zur geheimnisvollen Burg im Rouleer zu gehen und dort zu spielen. Unsere Eltern haben uns aber immer gewarnt: ‚Geht niemals alleine ins Rouleer, das ist viel zu gefährlich’, sagten sie. Uns Kinder haben diese Mahnungen nur noch neugieriger auf die alte Burg im Moor gemacht. Und wenn wir dort waren, waren wir oft auch nicht allein. Auch die Kinder aus Wehofen wagten den Weg durch das Rouleer zur Burg. Dort sind wir Knirpse aus Hiesfeld dann gegen die Wehofener Kinder angetreten, um die Herrschaft über das Rouleer auszufechten. Wir bewarfen uns gegenseitig mit Ästen, manchmal auch mit kleinen Steinen.“ Altena schmunzelt. „Zum Glück ist nie etwas passiert!“ Das Hiesfelder Bruchgebiet mit dem einst urwüchsig schönen Rouleer, seinen seltenen Tier- und Pflanzenarten sowie seiner alten Fliehburg verlor mit der Neugestaltung des Emscherkanals ab Ende der 1930er Jahre seinen Charakter. Das Rouleer trocknete mehr und mehr aus, da sich das Grundwasser bis zum Rand in der tiefen neuen Emscherrinne sammelte. Auch die Rouleersburg verlor so ihren natürlichen Schutz durch die Absenkung des Grundwasserspiegels, die schon vor dem Emscherneubau eingesetzt hatte und sich durch den Kanal weiter verstärkte. Selbst der Graben um den Burghügel trocknete aus. Die Deponie begrub die Anlage Das letzte Kapitel der alten Fliehburg im Rouleer ist ein trauriges. Nachdem der Platz auf den Abraumhalden Wehofen-West und Wehofen-Ost nicht mehrausreichte, wurde Anfang der 1970er Jahre ein Planfeststellungsverfahren für die Abraumhalde „Wehofen-Nord“ beantragt, um nördlich der Leitstraße bis zur Emscher – also auf dem Gebiet der Rouleersburg – eine Werkshalde zu errichten. Außerdem wurde das Gelände seit 1978 als Mülldeponie genutzt. Nach und nach begrub die neue Deponie die Burganlage aus karolingischer Zeit. Heute erinnern nur noch einige Dinslakener Straßennamen in der Nähe (An der Fliehburg, Rouleerstraße, Landwehrstraße) an die bewegte Vergangenheit dieses Landstrichs. Erhalten aber haben sich allerdings zahlreiche Sagen und Geschichten rund um das Moorgebiet und seine alte Burg, wie etwa die der Räuberbande der „Schwarzen Kathrin“, die in der Burg ausgeräuchert worden sein soll, oder die Sage von der grauen Kuh, die einst im Moor des Rouleers versank und seitdem als Gespenst in der Rouleersburg hauste. Kurt Altena lässt seinen Blick noch einmal Gedanken versunken über den Horizont der Abraumhalde schweifen, die die Landschaft jetzt dominiert. „Wir Kinder hatten noch Glück, dass wir diesen außergewöhnlichen Landstrich des Rouleers mit seiner uralten Fliehburg noch erleben durften“, sagt er. „Heute kann sich niemand mehr vorstellen, wie schön es hier einst war!“
 

Ingo Tenberg

mehr Info über Dr. Ingo Tenberg                                mehr Info über die Frühzeit Hiesfelds

Die alte Rouleersburg in Hiesfeld | NRZ.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/nrz/staedte/nachrichten-aus-dinslaken-huenxe-und-voerde/die-alte-rouleersburg-in-hiesfeld-id9866676.html#plx1402194897


26.09.2014

47. Mühle in der online-galerie

Eine Wassermühle, die eine Windmühle ist

Die holländische Windmühle in Nieuersluis wurde im Jahr 1925 erbaut und ist der Prototyp der niederländischen Poldermühlen. Sie ist verwandt mit der Bockwindmühle und hat sich bei der Trockenlegung und Wasserregulierung bewährt. Heute noch ist sie als so genannte Wippwassermühle in Gebrauch. Das besondere des "Mühlrades" ist, dass es von der Windmühle und nicht vom Wasser angetrieben wird. Beeindruckend gibt es diese, auch als Kokermühle bekannt, in der Ausführung als Galerieholländer. (hier zur Galerie)

Photo: K.U. Duscha


07.10.2014

Kurt Altena und Ingo Tenberg

Lesung zur Geschichte von Hiesfeld           in der Wassermühle

Dr. Ingo Tenberg liest aus seinem neuen Buch

Einen besonderen literarischen Abend bietet der Mühlenverein am

Freitag, den 17. Oktober 2014. Ab 19.00 Uhr

liest Dr. Ingo Tenberg im historischen Ambiente der Hiesfelder Wassermühle erstmalig aus seinem gerade entstehendem Buch zur Geschichte Hiesfelds. In bewährt launiger Art erzählt der Autor spannende und unterhaltsame Begebenheiten aus dem Dunkel der Hiesfelder Vergangenheit, umrahmt durch zahlreiche historische Fotos und Abbildungen. So wird etwa die geheimnisvolle untergegangene Rouleersburg in Hiesfeld ebenso ein Thema sein, wie die Rückkehr des Hiesfelder Taufsteins in die Dorfkirche.

Für das leibliche Wohl der Zuhörer wird ebenfalls bestens gesorgt: Im Eintrittspreis von 8 Euro sind Getränke (nicht alkoholische Getränke, Biere, Wein) ebenso enthalten wie exklusive Schmankerl-Häppchen. Wegen der begrenzten Platzkapazität bittet der Mühlenverein Interessierte um frühzeitige Reservierung. Die Karten für die Lesung sind ab sofort erhältlich bei

  • Immobilien Schürmann (Mittelfeldstraße - tel. 02064- 93063) und
  • Kurt Altena (Vorsitzender des Mühlenvereins (tel. 02064 - 94188)

18.10.2014

Lesung von Dr. Tenberg war ausverkauft

Freitag, den 17. Oktober 2014, ab 19.00 Uhr, der Mühlenhof an der Wassermühle ist voll besetzt. Wer nicht die Einladung im Internet gelesen hatte oder nicht über beide lokalen Tageszeitungen täglich verfügt, der wurde von einer Zeitung enttäuscht. Als diese die Nachricht erst vier Tage vor der Veranstaltung veröffentlichte, waren alle Karten verkauft. Der Abend wurde zum Erlebnis:

Mit Mikrofon, Beamer, Wein und vor allem Geschichten aus Hiesfeld gab es Neues aus der alten Zeit. Dr. Ingo Tenberg, der vor zwei Jahren bereits eine Lesung aus seinem ersten Buch an gleicher Stelle gemacht hat, trug diesmal Geschichten aus seinem Manuskript vor. Das neue Buch wird Anfang des nächsten Jahres erscheinen. Mit Wort und Bild verfolgten die Abendgäste die Geschichte von der Rouleersburg, dem Schicksal des Taufbeckens, den Landwehren und einigen Erinnerungen an die alten Hiesfelder Gasthäuser.

In Kürze wird eine filmische Zusammenfassung des Abends auf dieser Webseite zu sehen sein. Hier schon einmal ein kurzer Ausschnitt


25.10.2014

afghanisches Mühlen-Modell

Nr. 48 ist da

Die ersten authentischen Berichte über Windmühlen wurden uns durch die Araber überliefert und stammen möglicherweise aus dem Jahr 644 n.Chr. Im persisch-afghanischen Grenzgebiet soll es diese demnach schon zu jener Zeit gegeben haben. Das Modell stellt eine solche Horizontalmühle mit einem unten liegenden Mahlwerk dar. Hier zur online-Galerie


14.11.2014  NRZ

Fischsperre am Pumpwerk

Lippeverband baut am Rotbach

Dinslaken. Am Hiesfelder Bachpumpwerk im Rotbach lässt der Lippeverband eine Fischsperre einbauen, die dafür sorgt, dass wandernde Fische am Pumpwerk vorbei schwimmen, um dem Weg zum Rhein zu folgen. Die Arbeiten haben begonnen. Die Zufahrt zur Baustelle erfolgt über die Straßen „Fichtenstraße" und „Auf dem Loh". Mit nennenswerten Behinderungen werde nicht gerechnet. Anfang 2015 soll die Anlage betriebsbereit sein, heißt es vom Lippeverband. Das seit 1996 von ihm betriebene Pumpwerk Dinslaken-Rotbach sorgt dafür, dass das Gewässer trotz Bergsenkungen einen geregelten Abfluss hat, es fördert das Wasser über eine Druckrohrleitung bis zu einem Punkt, an dem der Bach wieder in freiem Gefälle fliessen kann. Durch die Sperre - eine bürstenähnliche Konstruktion vor dem Einlauf zum Pumpwerk - soll verhindert werden, dass sich doch mal ein Fisch darin verirrt.

Lesen Sie dazu mehr - wie es zu dem Pumpwerk kam 1994 - (20 Jahre für die Erkenntnis)

Sonderproblem aus Brüssel - vermeldet von Deutsche Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung (DGM) e.V. zum Deutschen Mühlentag  2012

Photo: Kai-Uwe Duscha: natürlicher Bypass für Fische an der Rotbachmühle- schon hunderte Jahre alt


TERMIN-Hinweis: am Sonntag, 23. November 2014 ist die Rotbachmühle und das Museum nicht geöffnet!

16.11.2014

    Advent am See   

Der Weihnachtsmarkt findet statt am

28.11.  15-20 Uhr /  29.11.  13-20 Uhr /   30.11.  11-20 Uhr

Das Mühlenmuseum (Cafeteria) ist geöffnet:

Samstag 29.11.  13-17 Uhr mit Kaffee und Kuchen

Sonntag 30.11.  11-17 Uhr mit Kaffee und Kuchen

jeweils Verlängerung möglich, bei Glühwein

Grafik Tannenbaum (Advent am See)

Der Mühlenverein und die Web-Redaktion gratulierte dem Vorsitzenden Kurt Altena zum 

85. Geburtstag

Ein kleines Photoalbum von der Geburtstagsfeier finden Sie auf der Seite Verein


Collage "Advent am See" 2014

 Eine kleine Photo-Collage zeigt das große Interesse an diesem schon traditionellen Weihnachtsmarkt, in der Zwischenzeit vom BSV Hiesfeld organisiert, der immer am 1. Adventswochenende stattfindet. Zwar ohne Frost und Schnee, doch bei einstelliger Temperatur machten viele Budenbesucher auch einen Besuch in den warmen Räumen des Mühlenmuseums. Kaffee, Kuchen und später auch Glühwein..., einige suchten nur eine Toilette und machten dann doch einen Rundgang im Mühlenmuseum. Fast alle aktiven Vereinsmitglieder waren am Wochenende im Einsatz und waren sich einig: Es waren mehr als 1000 Besucher. Ein kleiner Surftip auf unseren Seiten: Schauen Sie mal das Bild des Monats im Wassermühlen-Portal


11.12.2014

Titelseite Die neue Zeitung ist da

"Mühlen & Mehr" fasst wieder die Ereignisse des Jahres zusammen, zeigt zum ersten mal ein Luftbild der Wassermühle, berichtet über Modell und Original der Hüvener Mühle, erzählt von der Lesung Dr. Ingo Tenbergs und vieles mehr. Hier ist der LINK zur Zeitungsseite mit der PDF-Ausgabe für das onlineLesen oder auch zum Download. Mitglieder erhalten die Zeitung natürlich in der Papierausgabe.


15.12.2014

Mühlen-Modell mit Vorbild auf Kreta

Nr. 49 von 62

Das neue Modell in der onlineGalerie hat sein Vorbild im östlichen Mittelmeer. Auf Kreta gibt es noch mehrere dieser unbeweglichen Mühlen, sie stehen auf den Hängen von Selli und Umgebung. Sie begrenzen die reiche Getreideebene von Lassiti. Heute sind diese Mühlen alle nur noch Ruinen, mit eingefallenen Dächern, zerfallenen Mühlenrädern, Steinen und wenigen Stümpfen, die der Rest von einigen Flügeln sind.

Monique Monsterleet hat eine dieser Mühlen wieder in Stand gesetzt, was einen großen Erfolg für die griechische Molinologie bedeutet.

Hier zur online-Galerie


20.12.2014

Horst SchweitzerE r i n n e r u n g e n

In diesem Jahr wäre Horst Schweitzer 80 Jahre alt geworden. Er war der erste Vorsitzende des Mühlenvereins. Damals trug der Verein noch den Namen "Förderverein Windmühle". Er starb im Oktober 1981. Mehr über ihn und die Geschichte des Mühlenvereins finden Sie im Portal der Verein/Geschichte.


23.12.2014

Der Vorstand des Mühlenvereins wünscht allen Mitgliedern, ihren Familien, den Freunden der Mühlen und den Besuchern dieser Seite ein frohes Weihnachtsfest, Zeit für die notwendige Ruhe und Glück im Neuen Jahr.


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